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Oracle Open World – ein Zwischenbericht auch San Francisco

Tuesday, September 21st, 2010

Vor einem Jahr war ich das erste Mal in San Francisco an der Oracle Open World. Was hat sich nun in diesem Jahr verändert? Ein erster Zwischenbericht.

1. Larry hat “The Auld Mug” nach “the city” (so nennen die San Franciscoianer ihre Stadt liebevoll) gebracht. Ich glaube es werden an der Oracle Open World die meisten Fotos von der “silbernen Hardware” gemacht. Da kann auch die neue angekündigte Exalogic oder Exadata Extreme nicht mithalten.

Bei der Keynote von Larry waren auch die meisten Segler des Winning-Teams BMWORACLE zusammen mit Russell Coutts anwesend. Der Applaus den Larry und die Segler erhalten haben war riesig und die Amerikaner sind “very proud”, dass Larry die Trophäe zurückgebracht hat.

2. iPads – überall wo ich hinschaue hat es Teilnehmer die auf ihrem iPad rumtappen. Und es werden jeden Tag mehr. Der Apple Shop um die Ecke schiebt die Dinger im Sekundentakt über den Ladentisch an Teilnehmer der Oracle Open Word. Selbst ich habe meines dabei (brav in der Schweiz gekauft) und geniesse die Vorteile des iPads. Ich weiss, im Januar 2010 habe ich hier im Blog noch geschrieben, dass das iPad keinen Sinn macht und ich am Erfolg des Gerätes zweifle. Ich habe mich getäuscht! Das Ding ist very stylish und VERY INN. Die Vorteile liegen auf der Hand, 8 – 10 Stunden Laufzeit, leicht und einfach zu bedienen. Während einem grossen Teil der Notebookuser bereits am Mittag der Saft ausgeht und diese mühsam nach einer Steckdose Ausschau halten müssen oder andere sich auf dem iPhone beim beantworten der Mails ständig vertappen, scheinen die iPad Benutzer das Ei des Columbus gefunden zu haben.

3. Oracles Hardwareoffensive ist gewaltig. Überall wo man hinschaut sieht man Oracle Hardware. Auf Plakaten, auf dem Demoground und selbst die für die Teilnehmer zur Verfügung gestellten Terminals basieren auf der Sun Ray Technologie (letzte Jahr waren es noch Notebooks). Kunden welche den zukünftigen Einsatz von Oracle Hardware nicht prüfen kann ich schlicht und einfach nicht verstehen. Folgendes gilt es aus meiner Sicht dabei zu verstehen. Oracle will klar den Enterprise Markt. Dort wo Oracle Software eingesetzt wird, soll diese wenn immer möglich auf Oracle Hardware laufen. Das ist die klare und eindeutige Message hier an der Oracle World 2010. Am restlichen Markt scheint Oracle kein wirkliches Interesse zu haben. Wer einen Windows Rechner, VMware oder DB2 Rechner braucht, ist wohl besser bedient mit Cisco, HP oder IBM.

4. eine OS-Strategie, welche ich nicht verstehe. Mit der Einführung des “Unbreakable Enterprise Kernel for Oracle Linux” führ Oracle eine neues Linux OS ein. Die Vorteile im Bereich der Performance gegenüber RedHat sind gewaltig. Doch warum ein zusätzliches OS. Wäre dies nicht auch mit Solaris für X86 möglich gewesen. Ich verstehe es nicht und auch andere Teilnehmer scheine es nicht zu verstehen. Um Aufklärung wäre ich dankbar.

BMW ORACLE bereits mit dem neuen Sun Logo unterwegs!

Sunday, January 24th, 2010

BMW ORACLE war heute bereits mit dem neuen Sun Logo (Schrift hat geändert) auf dem Segel als auch mit SPARC und SOLARIS unterwegs! spannend was am Mitwoch uns Larry erzählen wird….die Marketing Maschinerie von Oracle fängt an zu laufen!